LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Altersklassen-Leichtathleten aus dem Kreis: Sechs Meister bei den Leichtathleten

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 9.3.2017:

Er zeigte der Konkurrenz wieder mal die Hacken: Peter Oberließen (M 55) siegte über 400 und 800 Meter.

























Ein wahrer Medaillen-Regen prasselte auf die Altersklassen-Leichtathleten aus dem Kreis nieder, die sich für die deutschen Hallen-Meisterschaften der Senioren in Erfurt qualifizieren konnten.

Erfurt.Integriert in die Titelkämpfe unter dem Hallendach waren auch noch die deutschen Winterwurf-Meisterschaften, bei denen es mit Diskus, Speer und Hammer um Edelmetall ging. Ein Blick auf den Medaillenspiegel belegt, dass Leichtathletik auf recht hohem Niveau in der heimischen Region derzeit angesagt ist. Die Edelmetall-Ausbeute in Thüringen konnte sich mit sechs Titeln und jeweils fünf zweiten und dritten Plätzen allemal sehen lassen.

Peter Oberließen (LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain/M 55) unterstrich einmal mehr seine haushohe Überlegenheit im Langsprint und auf der Mittelstrecke in Deutschland. Am ersten Tag gewann er in guten 2:10,28 Minuten überlegen die 800 Meter mit vier Sekunden vor Gert Schmidt (TVL Freiberg). Bereits bei „Halbzeit“ zeigte Oberließen mit einer Zwischenzeit von 1:03 Minuten, dass er das Rennen sicher im Griff hatte. Einen Tag später ging er über 400 m in den Startblock. Auch hier war nach ein paar Metern klar, dass die Gegner keine Chance hatten. In ganz starken 55,70 sec. gab es den zweiten Titel. Thomas Kaune (SF Neukieritzsch) führte die Konkurrenz an, wobei ein Rückstand von 1,65 Sekunden im Langsprint Welten sind.

In der Altersklasse M 40 konnte sich Sebastian Strenkert optimal in Szene setzten. Der Neuenhainer im Trikot der LG Eintracht Frankfurt gewann den Weitsprung mit starken 6,44 Metern. Mit von der Partie in Thüringen waren auch noch Thomas Zemmerich (8,33 sec.) und Namensvetter Thomas Turek (8,52 sec./beide LG Bad Soden-Sulzbach-Neuenhain), für die beide im 60-m-Vorlauf der M 50 Endstation war. Um hier ins Finale zu kommen, hätten sie unter acht Sekunden laufen müssen

Ein wahres Mammutprogramm mit fünf Starts wartete auf Anne Reuschenbach (LGBSN). Die Mehrkämpferin der Altersklasse W 35 holte im Speerwerfen mit 36,41 Metern Rang zwei und hatte dann noch drei Bronze-Plaketten (10,44 sec./ 60 m Hürden, 10,32 m/ Kugelstoßen und 33,49 m/Diskuswerfen) im Gepäck. Beim Stabhochsprung flog Reuschenbach als Vierte bei 4,20 m über die Latte, wobei hier zehn Zentimeter zum „Stockerl“ fehlten.

Über 3000 m drehte in der W 50 Gabi Baltruschat (LG BSN) ihre Runden – und das überaus erfolgreich. In 11:04,72 min. war der Langstrecklerin der Sieg nicht zu nehmen, denn Katja Knospe (SV Turbine Neubrandenburg) hatte mit 11:42,34 min. bereits einen gehörigen Rückstand.

Auf den längeren Distanzen fühlt sich auch ihre Teamkollegin Margret Göttnauer (W 65) heimisch, die in 13:16,31 min. die 3000 m zu ihren Gunsten entschied und mit 3:01,93 min. über 800 m dann noch als Zweite die Heimreise antrat.
(jp)
FM